Berlin ferienwohnungen Geschichte: Das 20. Jahrhundert und Neuzeit
Geschichte: Das 20. Jahrhundert und Neuzeit |  Berlin Unter Den Linden
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Geschichte: Ursprung und Entstehung

Geschichte: Entwicklung zum Boulevard

Geschichte: Das 20. Jahrhundert und Neuzeit

Amerikanische Botschaft

Akademie der Künste

Hotel Adlon

Russische Botschaft

Gouverneurshaus

Altes Palais

Königliche Bibliothek

Bebelplatz

Sankt-Hedwigskathedrale

Staatsoper Unter den Linden

Römischer Hof

Prinzessinnenpalais

Kronprinzenpalais

Alte Kommandantur

Brandenburger Tor

Pariser Platz

Reiterstandbild Friedrichs des Großen

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Französische Botschaft Palais Beauvryé

Ungarische Botschaft

Zollernhof

Staatsbibliothek zu Berlin

Humboldt Universität (ehem Palais des Prinzen Heinrich)

Neue Wache

Zeughaus (Deutsches Historisches Museum)
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Ab Oktober 1901 befand sich im Hotel Imperial (Unter den Linden 44), in das ein Parkett mit vierhundert Sitzen und eine Bühne eingebaut worden waren, der feste Spielort des legendären Kabaretts "Schall und Rauch" Max Reinhardts, der in der darauffolgenden Spielzeit zum Kleinen Theater wurde, welches heute als Ausgangspunkt der großen Theaterkarríere Max Reinhardts gilt. Bei dem von E. T. A. Hoffmann beschriebenen Öden Haus handelt es sich um die No. 9 alter Zählung auf dem Grundstück der heutigen Russischen Botschaft.

Im Jahre 1937 wurde die Hausnummernzählung verändert. Während zuvor die Zählung am Palais Redern, heute Hotel Adlon am Pariser Platz begann und auf der südlichen Seite Nummer für Nummer in Richtung Forum Fridericianum voranschritt, um auf der Nordseite der Linden zurückzuführen, wurde nun die Kommandantur zur Hausnummer 1, das Forum erstmals miteinbezogen und die Nummern springend in Richtung Brandenburger Tor vergeben.

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Straße fast völlig zerstört. Eines der wenigen noch erhaltenen Gebäude ist der Römische Hof, der im Krieg nur teilweise zerstört wurde. Zu Beginn der 1950er Jahre begann dann der Wiederaufbau. 1949–1951 entstand das Gebäude der sowjetischen Botschaft, ein wichtiges Beispiel stalinistischer Prachtarchitektur und ein Symbol der politischen Verbundenheit der damals neu gegründeten DDR mit der Sowjetunion. Heute befindet sich dort die Botschaft der Russischen Föderation.

Ab Ende der 1950er Jahre wurden auch die historischen Gebäude nach und nach wieder aufgebaut, mit Ausnahme des Stadtschlosses, das unter dem Einfluss der sowjetischen Besatzungsmacht als Symbol des verhassten preußischen Militarismus gesprengt wurde. Es wurde erst 1973–1976 durch den an etwas anderer Stelle errichteten Palast der Republik ersetzt. Nach 1989 wurde der Palast wegen Asbestverseuchung geschlossen (von temporärer Zwischennutzung abgesehen) und verfiel zunehmend. Die Frage, ob er renoviert werden soll, oder ob an seiner Stelle wieder das alte Stadtschloss oder aber etwas gänzlich anderes errichtet werden soll, war in den letzten Jahren Gegenstand einer lebhaften Kontroverse im kulturellen Leben Berlins. Seit dem 6. Februar 2006 wird er nun schrittweise bis voraussichtlich Ostern 2007 abgetragen. Ebenfalls wurde Anfang 2006 das in den 1960er Jahren erbaute Interhotel Unter den Linden zugunsten eines Neubaus, der zur Zeit errichtet wird, abgerissen.

Als deutscher Beitrag zum Jahr der Physik 2005 galt unter anderem die Einstein-Meile, zu der Ministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn Unter den Linden am 12. April 2005 ernannt hatte. Von April bis September 2005 standen im Rahmen des Einstein-Jahres auf dem mittleren Fußgängerstreifen sechzehn knallrote rund 2,50 Meter hohe „E"s mit Informationen zu Leben und Werk des Physikers.

UnterDenLinden.com   Letzte Änderung: 06.11.2006